Öffnungszeiten

Mittwoch:   15:00 - 19:00 Uhr
Samstag:   13:00 - 17:00 Uhr

 
 
 

Fotogalerie Weißer Turm

> Aktuelle Ausstellung unter "Aktuelles"

Archiv:

24.05.2011 - 23.06.2011: Licher Fotopreis: Mensch und Natur 2010

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01.09.2010 - 02.10.2010: Norbert Reiß:Bilder aus dem "Heiligen Tal" der Inkas

04.08.2010 - 29.08.2010: Ranil Beyer "Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht"

08.06.2010 - 26.06.2010: Nikolaus Heiss: "Schwarzweiß-Bilder Darmstadt"  28.04.2010 - 05.06.2010: Rolf Gönner:ENTROPIE-Realismus, Abstraktion
24.04.2010 - 25.04.2010: Przemek Zajfert: Camera Obscura, Installation

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02.09.2009 - 03.10.2009 : Foto-Club-Darmstadt: Treppen
01.07.2009 - 29.08.2009 : Andy Warhol in Darmstadt (1971)

27.05.2009 - 27.06.2009 : Wolf D. Voltmer: Ansichts-Sachen
25.04.2009 - 23.05.2009 : Mona Filz; Pillow Garden

25.04.2009 - 23.05.2009 : Patrick Hamilton; I got you!

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03.09.2008 - 04.10.2008 : vhs-Kursteilnehmer; Resultate
06.08.2008 - 31.08.2008 : Ingo Dierking ; Liquid Crystals
02.07.2008 - 02.08.2008 : Darmstadts Jubiläen 2008
28.05.2008 - 28.06.2008 : Rosel Grassmann; Emotionen in Farbe
16.04.2008 - 24.05.2008 : C.Zencke, S.Kemmer, V.Frenzel ; Trilogie

Fotoausstellungen in Darmstadt und Umgebung

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 29. Juni bis   31.August  (ursprünglich: bis 30. Juli 2011)

Wegen großer Nachfrage bis zum 31.August verlängert !

Öffnungszeiten
Mittwoch : 15-19 Uhr
Samstag  : 13-17 Uhr
Heinerfest: 30.6. - 4.7. 2011: jeden Tag von 16 - 20 Uhr geöffnet

Eröffnung am Mittwoch den 29. Juni 2011, 18 Uhr
Zur Ausstellungseröffnung spricht
Jocelyne Landeau-Constantin,
Leiterin des Kommunikationsbüros im ESOC

"Darmstadts Augen im All"
Satelittenreise um die Erde

Die Esa lädt ein zu einer Weltreise:
Entdecken Sie die Erde von oben und bestaunen Sie eindrucksvolle Bilder des europäischen Umweltsatelliten Envisat, der von Darmstadt aus gesteuert wird.
Seit 2002 umkreist dieser bislang größte und komplexeste Erdbeobachtungssatellit unserer Erde und liefert aus 800 Kilometer Höhe Bilder und Daten, die dazu beitragen, die Erde besser zu verstehen und wirkungsvoller zu schützen.

Die Ausstellung im Heinerfest Programm

Siehe auch das Echo-Interview mit Jocelyne Landeau-Constantin vom 28.6.

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 24. Mai. bis   23. Juni 2011

Öffnungszeiten
Mittwoch : 15-19 Uhr
Samstag  : 13-17 Uhr

Eröffnung am Dienstag den 24. Mai 2011, 18 Uhr

LICHER FOTOPREIS


„MENSCH UND NATUR“ 2010


Seit 1995 gibt es den Licher Fotopreis, für den jedes Jahr hunderte von Profi- und Amateurfotografen ihre besten Aufnahmen zum Thema "Mensch und Natur" einreichen und hochwertige Geld- und Sachpreise gewinnen können. 

Wettbewerbsziel ist es die fotografische Erfassung des aktuellen Verhältnisses von Mensch und Natur zu fördern. Dabei können sowohl positive als auch negative Folgen unseres Umgangs mit der Natur in den Blick gerückt werden. Der Mensch selbst muss nicht sichtbar sein; die Spuren, die er hinterlässt, können aber Ausdruck des Verhältnisses von Menschen und Natur sein. Reine Naturfotografie kann dabei keine Berücksichtigung finden. 

47 ausgesuchte Fotografien begleiten die drei prämierten Motive jedes Jahr auf einer Wanderausstellung quer durch Hessen.Orte und Termine der Wanderausstellung 2011

Informationen zum Wettbewerb
Die Preise werden für die künstlerisch, technisch und inhaltlich beeindruckendsten Fotos vergeben. Sie sollen als Einzelbilder Impressionen wiedergeben, die das Themenfeld "Mensch und Natur" nicht nur einem Fachpublikum, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.

Ausschreibung und Wettbewerbsbedingungen zum Licher Fotopreis „Mensch und Natur“ 2011

Foto: Aike Völker , Preisträgerin 2010

Weitere Wettbewerbsbilder unter:
http://www.licher.de/naturerlebnis/fotopreis/

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 01. September bis 02. Oktober 2010

Öffnungszeiten
Mittwoch : 15-19 Uhr
Samstag  : 13-17 Uhr

oder nach Vereinbarung: 06151-372525

Eröffnung am Mittwoch den 01. September 2010, 19 Uhr

Dr. Norbert Reiß
 

Bilder aus dem "Heiligen Tal" der Inkas

In Huilloc, einem Bergdorf auf 4.000 m in den Anden von Peru wohnen ca. 2.000 Campesinos. Ihr leben wird geprägt von der Abgeschiedenheit in den Bergen, ihrer traditionellen Lebensweise und ihrer alten Inkasprache Quechua. Das Dorf wird von dem Kinderhilfsprojekt Herzen für eine Neue Welt e.V. und einer Sammlung von Zahnärzten aus Südhessen unterstützt.

Im Bereich des „Heiligen Tals“ in Peru unterstützt seit 2 Jahren eine Altgoldsammlung der Zahnärzte aus Südhessen die medizinische Versorgung der Landbevölkerung.
Die Aktion unter dem Motto „Aus dem Mund in die Dose“, die seit 1993 durchgeführt wird, steht unter der Leitung von Dr. Norbert Reiß aus Dieburg.
Bisher konnten so weit über 500.000 Euro in verschiedenen karitativen Projekten
in Deutschland und weltweit eingesetzt werden.

Flyer

 

Aktion aus dem Mund in die Dose
Zahnärztinnen und Zahnärzte der Kreisstelle Dieburg und aus Südhessen

sammeln seit 1993 Altgold für karitative Zwecke

 

In vielen Zahnarztpraxen der Kreisstelle Dieburg (Altkreis Dieburg) und Südhessen wird seit 1993 treuhänderisch das „wertvolle Material aus den Mündern der Patienten“ Jahr für Jahr eifrig für karitative Projekte gesammelt. Die Aktion unter dem Motto „Aus dem Mund in die Dose“ steht unter der Leitung von Dr. Norbert Reiß aus Dieburg, dem Organisator und Kreisstellenvorsitzenden. Mit der Aktion wandeln die Zahnärzte die vielen kleinen Goldmengen in eine große Spendensumme um. Das von den Patienten gespendete Material wird von der Hanauer Firma DeguDent eingeschmolzen. Der Materialwert der Altgoldaktion wird – erweitert um Spenden aus den Reihen der Zahnärzte und Patienten – den Hilfsprojekten direkt zur Verfügung gestellt. Alle mit der Sammlung verbundenen Verwaltungsaufgaben werden dabei ehrenamtlich erbracht.

In den vergangenen 17 Jahren konnte so eine Spendensumme von 538.246,09 EUR erzielt werden. Um diese Summe zu erreichen wurden 81 kg und 873 Gramm Altgold gesammelt.

Mit den gesammelten Geldern konnten bisher folgende Projekte unterstützt werden:

SOS-Kinderdorf in Kroatien
Rund 152.583,64 EUR gingen von 1993 bis 2007 nach Lekenik, einem SOS-Kinderdorf in Kroatien, das 1993 nach dem Jugoslawienkrieg für Kriegswaisen gebaut wurde. Lekenik liegt etwa 25 km südöstlich von Zagreb.

Projekt „Casa do Menor“ in Brasilien
Von 1996 bis 2002 wurde das Projekt Casa do Menor in Miquel Couto unterstützt.
Insgesamt 85.166,15 EUR flossen dem Projekt für Straßenkinder in einer Vorstadt von Rio de Janeiro zu.
In dem Projekt Casa do Menor in Miquel Couto wurde das Geld  für den Ausbau einer Gesundheitsstation, inklusive Zahnstation, verwendet. Es wurden die  medizinischen Behandlungsbedingungen verbessert, Behandlungseinrichtungen, Instrumente und Materialien und die Gehälter, der im Gesundheitszentrum beschäftigten Krankenschwestern und Ärzte bezahlt. Zudem haben in dem Projekt Zahnärzte und zahnmedizinische Fachhelferinnen aus dem Kreisgebiet Dieburg, die Kinder vor Ort behandelt.

Projekt „Avicres“ in Brasilien
Von 2003 bis 2007 wurde das Projekt Avicres, auch ein Straßenkinderprojekt, in derselben Stadt wie Casa do Menor mit 50.208,29 EUR für die medizinische Versorgung der Kinder unterstützt. 

Projekt regionale Hospizgruppen
Seit 2006 werden regionale Hospizgruppen unterstützt, die Hilfe für Schwerstkranke und Sterbende im Pflegeheim und in häuslicher Umgebung bieten. Auch die individuelle Trauerberatung für Angehörige gehört zu deren Aufgaben.
Insgesamt haben die Hospizgruppen bisher 102.373,92 EUR erhalten. Die Ökumenischen Hospizgruppe Groß-Umstadt und der Evangelische Hospizverein Darmstadt, Elisabethenstift wurden mit je 35.000 EUR und das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden mit 17.873,92 EUR unterstützt. Weitere 26.500 EUR verteilen sich auf die kleineren regionalen Hospizgruppen in der Region.

Hilfsprojekt, „Pfarrer Röper-Stiftung“
Seit 2008 wurde mit 57.628,12 EUR die Pfarrer Röper-Stiftung in Bingen unterstützt. Diese Stiftung wird von den beiden Brüdern Pfarrer Dr. Friedrich Franz Röper aus Bingen und Pfarrer Harald Röper aus Eppertshausen betrieben. Sie besteht seit November 2002 und ist aus dem seit 1963 bestehenden Verein „Spielende-Lachende-Lernende Kinder“ hervorgegangen. Die Zwecke der Stiftung sind die Förderung der Erziehung, die Jugendhilfe, die Bildung und Ausbildung, sowie die Förderung und Unterstützung von Menschen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes oder wegen einer materiellen Notlage auf Hilfe anderer angewiesen sind. Im Vordergrund stehen die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Kinderhilfsprojekt Peru, „Herzen für eine Neue Welt e.V.“
Seit 2 Jahren unterstützen wir die medizinische Versorgung der Landbevölkerung in den Hochanden in der Nähe von Cusco (ca. 60 km entfernt), der alten Hauptstadt der Inkas. Es handelt sich hierbei um die Unterstützung für ein Kinderhilfsprojekt mit dem Namen „Herzen für eine Neue Welt e.V.“, das seit Dezember 1998 besteht.
Für den sofortigen medizinischen Einsatz in 4 Bergdörfern wurde aus den Mitteln der Altgoldsammlung  eine mobile Zahnarzteinheit, inklusive eines transportablen Zahnarztstuhles, und die zum Behandeln nötigen Instrumenten gekauft. Die Ärzte, die für das Kinderprojekt arbeiten, fahren mit einem Geländefahrzeug in die abgelegenen Bergregionen der Anden, um die medizinische Betreuung zu gewährleisten.
Weiterhin wurde auf ca. 4.000 m Höhe in dem Ort Huilloc ein Gesundheitszentrum gebaut. Die Bewohner von Huilloc leben sehr zurückgezogen, in ausgeprägter traditioneller Lebensweise, sie sprechen vorwiegend die alte Inkasprache Quechua und haben bisher kaum die moderne Medizin in Anspruch genommen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin, die 75% der Kosten getragen haben, wurde das Zentrum im April 2010 seiner Bestimmung übergeben. Bisher konnte aus den Mitteln der Altgoldsammlung dem Verein „Herzen für eine Neue Welt“ 29.311,54 EUR zur Verfügung gestellt werden.

Dr. Norbert Reiß

Kurzbiografie

 

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 04. August bis 29. August 2010

Öffnungszeiten
Mittwoch : 15-19 Uhr
Samstag  : 13-17 Uhr

Eröffnung am Mittwoch den 04. August 2010, 19 Uhr

Zur Einleitung spricht

Horst Dieter Bürkle,
Darmstädter Sezession

Ranil Steva Beyer  
Mitglied der Darmstädter Sezession

"Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht!"

Landschaften aus den Serien

„There´s treasure everywhere“,
“Panta rhei”,
“De España al cielo”


Landschaft 901 E (aus der Serie "De España al cielo")

Ranil Beyer / COOPERVANE
www.ranilbeyer.com
www.coopervane.com

Flyer

 

Ranil Beyer – “Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht”

Die aktuelle Arbeit Ranil Beyers ist eine Weiterentwicklung einer im Rahmen seines Diploms an der HFBK Hamburg begonnenen fotografischen Serie. Seine Diplomarbeit resultierte aus einer fotografisch experimentellen und
theoretischen Auseinandersetzung mit der Thematik Unschärfe, die erst ihre fotografische Realisierung in der Serie „There´s treasure everywhere“ fand. Später folgten dann “Panta rhei” und “De España al cielo”.

Parallel zur ersten Serie entstand die theoretische und kulturhistorische Abhandlung mit dem Titel „Zur Unschärfe in Fotografie und Malerei in der er sich insbesondere mit den kulturellen Interaktionsepochen und wechselseitigen Befruchtung dieser beiden visuellen Medien, der Fotografie und Malerei, beschäftigt hatte.

In der fotografisch experimentellen Arbeit setzte er gezielt die Unschärfe als Stilmittel ein. Die Unschärfe sollte hierbei nicht der Verschleierung dienen, sondern Freiflächen für den Betrachter schaffen, welche er mit seiner eigenen Vorstellungskraft selbst ausfüllen, und so am Schaffensprozess teilhaben kann. Darüber hinaus sollte eine Gefühlsreaktion erzeugt werden, die den Blick und die Emotionen des Betrachters anregen. Zusätzlich setzte er die Unschärfe wegen ihrer eigenen Anmutung von Vergänglichkeit ein, ihrer
Fähigkeit insbesondere in Landschaften die Pole der Zeitlichkeit, des Ursprunges und des Endes, zu verschmelzen. Bei allen entstandenen Arbeiten kommt der Unschärfe hierbei die Funktion zu, die
Fotografien aus einer Bildwelt faktischer Dokumentation und technischer Präzision, in eine Bildwelt zu überführen, die versucht das „Reale“ zu transzendieren.

Die entstandenen Landschaftsfotografien und Portraits wurden in der Diplomausstellung in Paarkombinationen präsentiert. Er entschied sich für Landschaften und Portraits als Sujets an denen er die Unschärfe als Stilmittel anwenden konnte.

In der Fotogalerie “Weißer Turm”, Darmstadt zeigt der Künstler nun vom 04.08.10 bis zum 29.08.10 seine Landschaften aus den Serien „There´s treasure everywhere“ ,“Panta rhei” und “De España al cielo” .

Dem besonderen Ausstellungsort geschuldet präsentiert der Künstler seine Landschaftsaufnahmen in einem speziellen “Damstädterformat”.

 

Kurzbiografie

Ranil Steva Beyer

 

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 08. Juni bis 26. Juni 2010

Öffnungszeiten
Mittwoch : 15-19 Uhr
Samstag  : 13-17 Uhr

Vernissage am Dienstag den 08. Juni 2010, 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung durch Julia Reichelt von der Kunsthalle

Nikolaus Heiss

"Schwarzweiß-Bilder Darmstadt"

 

Der Denkmalpfleger Nikolaus Heiss zeigt
27 Aufnahmen zu Natur, Kunst und Technik

 

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 28. April bis 29. Mai 2010

Öffnungszeiten
Mittwoch :  15-19 Uhr
Samstag  :  13-17 Uhr

Vernissage am 28. April 2010, 19 Uhr

 

Rolf Gönner

ENTROPIE - Realismus und Abstraktion

 

Ausstellung ENTROPIE - Realismus und Abstraktion
im Weißen Turm Darmstadt

In der Informationstheorie ist Entropie ein Maß für den mittleren Informationsgehalt oder auch Informationsdichte eines Zeichensystems.

Struktur, Textur, Linie, Fläche, Form und Farbe eines Bildes können als Zeichen gesehen werden.
Je mehr definierte Zeichen ein Bild bereitstellt um so mehr Informationen übermittelt es dem Betrachter.
Je geordneter die Informationen um so höher der Wiedererkennungswert und um so niedriger die Entropie.
Je ungeordneter die Bildinformationen, um so höher der Grad der  Entropie.

Durch Reduzierung und/oder Vermischung von Bildelementen verringert sich die Ordnung im Bild.
Der steigende Grad der  Entropie führt zu sinkendem Wiedererkennungswert, gibt dem Betrachter aber damit Raum für eigene Interpretationen und Assoziationen.

Für diese Ausstellung habe ich 24 Bilder ausgesucht, entstanden über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren.
Von der hochaufgelösten detailierten Panoramaaufnahme bis zur reduzierten und abstrakten Bildkomposition. Basis ist in jedem Fall das fotografische Bild

Rolf Gönner

Bildbeispiele:

treppe

Rolf Gönner,  "Treppe"

 

portrait

Rolf Gönner,  "Portrait"

 

akt

Rolf Gönner,  "Akt"

 

pferd

Rolf Gönner,  "Pferd"

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 24. April bis 25. April 2010

Darmstädter Tage der Fotografie

Jetzt  -  Die erzählte Zeit

Öffnungszeiten
Samstag 24. 04. 2010: 10-18 Uhr
Sonntag  25. 04. 2010: 10-18 Uhr

Przemek Zajfert

"Camera Obscura, Installation"

Im Weißen Turm sind Bilder aus seiner großen begehbaren Camera Obscura zu sehen. Vor dem Turm steht jene Camera Obscura.

 

bild 1

 

Info zur Installation von Przemek Zajfert :

„Camera Obscura 2007“
Installation, Performance
Work in Progress
Kubus: 2x2x2m, Stoff, Holz

Seit 2007 wandere ich mit einem schwarzen Kubus (2x2x2 m)
durch die europäischen Städte. Der Kubus ist seit drei Jahren mein
Arbeitsplatz  in dem ich verkaufe, produziere und lebe.
Für kurze Zeit entsteht dort ein Ort der Langsamkeit, der durch meine
fotografischen Projekte (unten kurz erwähnt) Menschen anregt und zu
unterschiedlichen Begegnungen führt. Diese flüchtigen Momente sind
nicht dokumentierbar und der eigentliche Kern meines Projekts.

camera obscura 2005/ 1-inf  - ein Diskurs mit Roman Opalka über
die Un-Endlichkeit  und die Un-Begreiflichkeit.

edition 1959 - ein fotografisches Archiv in Lochkameratechnik -
mit Motiven von Orten, die mich angesprochen haben. Als Geschenk
verpackt, die für den Preis meines Geburtsjahres (in Cent) zu haben ist.

framed camera obscura - Magie - Belichtungszeiten von Monaten oder
Jahren. Das Bild entsteht langsam und ganz von selbst. Ein Abenteuer
mit der Zeit und dem zeitlichen.

cine-sign und Bewegungsdarstellung für Blinde - Muybridge Bewegungsstudien, Algorithmen, Projektionen. „Wie weit kann man das fotografische Bild
reduzieren, dass das wesentliche noch erhalten bleibt?“

bild 1

 

Biografie:

Przemek Zajfert
geboren 1959 in Polen

Ausbildung

1978 - Studium der Geologie an der Universität Wroclaw/Breslau
1984 - Ausreise aus Polen
Autodidakt

Ausstellungen (Auswahl)

2009 - „Man Running/1887/2009“, Installation, Studiengalerie, PH Ludwigsburg
2008 - „Mission Mars“, Exhibition in Progress, Surveying Fleischmanns / New York
2007 -  bis heute „Camera Obscura / 2007“, Work in Progress, Straßenkunst
2007 - „The works of artists of polish origin“, GSW, Opole/Opeln
2005 - bis heute „camera obscura/2005/1-inf“ - Internet Projekt mit Burkhard Walther
2004 - „Doppelbelichtungen Stuttgart-Berlin“, Fotografie, CSW, Warschau, mit M. Pozniak
2000 - “Malerei mit Licht und Pixel”, Das Alte Rathaus, Potsdam
1999 - „Vietnam Diskurs“  Fotografie, Haus der Kulturen der Welt, Berlin
1996 - „Der fliegende Pfeil“, Kinetische Lichtskulptur, Stuttgart-Hafen

Publikationen

2004 - Camera Obscura Stuttgart, Vorwort Dr. Wofgang Milov, edition obscura, Bildband,
2005 - Camera Obscura Tübingen, Vorwort Walter Jens, Imprimatur Verlag,  Bildband
2006 - Camera Obcura Heidelberg, Vorwort Hilde Domin Edition Merid, Bildband

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Fotogalerie Weisser Turm
Ausstellung vom 02. September bis 03. Oktober 2009

Öffnungszeiten
Mittwoch 15-19 Uhr
Samstag 13-17 Uhr

Öffnungszeiten zum Kelterfest vom
10.09.2009 bis 13.09.2009 : 14:00 bis 19:00 Uhr

Vernissage am 02. September 2009, 19 Uhr
Eröffnungsrede Gerd Ohlhauser


"Treppen"

Foto-Club-Darmstadt
Halbjahreswettbewerb 2009

Bilder von der Vernissage am 2.9.2009

In der Fotogalerie Weißer Turm werden die Ergebnisse des Halbjahreswettbewerbes 2009 vorgestellt.
Von den 82 Arbeiten, eingereicht  von  21 FotografInnen des Foto-Club-Darmstadt und von den Mitgliedern juriert , werden die ersten 27 Fotos in den Ausstellungsräumen des Weißen Turmes ausgestellt. Auffallend und besonders erfreulich war die rege Beteiligung und das gute Abschneiden neuer Mitglieder des Foto-Club-Darmstadt.
Die Fotos im weißen Turm sind auf drei Ausstellungsebenen, entsprechend ihrer ästhetischen Ausstrahlung ( z.B. s/w – Farbe – Komposition ) ausgestellt.

Aussteller und Bildtitel

Bildbeispiele:

  Platz 2  Platz 2

Platz 1                         Platz 2                                  Platz 3
Trocadero Paris               Sortie, Louvre                              Italienischer Moment
Peter Nikol                  Theo Jansen                        Peter Nikol

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Ausstellung vom 01. Juli bis 01. August 2009

Ausstellung verlängert bis zum 29.08.2009 !


Öffnungszeiten

Mittwoch 15-19 Uhr
Samstag 13-17 Uhr

Öffnungszeiten zum Heinerfest vom
02.07.2009 bis 06.07.2009 : 16:00 bis 20:00 Uhr

Führungen zur Ausstellung jederzeit gerne möglich
Werner Kumpf DGPh , Tel. 06151 / 37 25 25 oder 0171/ 9 56 85 90

Vernissage am 01. Juli 2009, 18 Uhr
Zwiegespräch der beiden Zeitzeugen
Eduard Beaucamp und Werner Kumpf

Finissage am 29.08.09, 15 Uhr mit Bildern und Film von der Eröffnung.


"Andy Warhol in Darmstadt (1971)"

Fotodokumentation, anlässlich seines Besuches der Ströher-Sammlung im Hessischen Landesmuseum.
Ausstellungsfotos: Werner Kumpf DGPh

Die Ausstellung ist mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zustande gekommen.

Bilder von der Vernissage am 01. 07. 2009

Wir werden zum Heinerfest im Turm eine Fotodokumentation über den Besuch von Andy Warhol im Landesmuseum Darmstadt 1971 zeigen. Er war mit seiner Factory in der Ströher-Sammlung* und hielt sich ca. 6 Stunden im Museum auf. Wobei er auch andere Ausstellungen im Museum besichtigte wie man auf vielen Fotos sieht.
Sehr interessiert zeigte er sich an der Gemäldesammlung und auch den anderen Künstlern der Popsammlung hier besonders auch an Beuys.
Werner Kumpf -damals Fotograf des Landesmuseum- begleitete den Künstler durch die Museumsräume mit der Kamera. Seine Fotos zeigt er nun zum ersten mal in einer Ausstellung.

* Der damalige Wella Fabrikant Karl Ströher erwarb 1968 eines der größten Pop- Art-Kollektion aus einer Hinterlassenschaft von Leon Kraushar (USA). Es waren Bilder und Objekte von Andy Warhol, Claes Oldenburg, Roy Lichtenstein, Tom Wisselmann, George Segal, die seitdem neben den Objekten von Joseph Beuys seit 1970 in der Ströher-Sammlung des Landesmuseum zu sehen sind. Einige Werke sind inzwischen im Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) ausgestellt.

 

warhol-29_07           
Ph.Nr. 29/07                                                               

Bei dem  Besuch von Andy Warhol im Hessischen - Landesmuseum 
steht er vor  seinem Lieblingsbild DOMENICO ZAMPIERI (1581-1641)(Ph.Nr. 29/07)


Ph. Nr. 29/08

Das Foto mit der Ph. Nr. 29/08 ist in dem Treppenhaus des Museum, mit Dr.Götz Adriani links  aufgenommen.

          

      
Ph.Nr.16/03                                                                         Ph.Nr.16/05

Bei den Altartafeln hat sich A.W. sehr lange aufgehalten und war sehr in sich versunken (Ph.Nr.16/03, 16/05),

 

    
Ph. Nr.19/15                                                                      Ph. Nr.19/16       

ebenso in der Gemäldegalerie (Ph.Nr.19/15, 19/16).

 

     
Ph.Nr. 18/07                                                                       Ph.Nr. 18/09 

 

 
PH.Nr. 18/11                                                  

Großes Interesse  zeigte er in dem Raum wo seine Werke ausgestellt waren
Ph.Nr. 18/07, 18/09, 18/11,

 


Ph.Nr.  28/14

Das Bild  Ph.Nr. 28 /14) vor der gummierten Kiste von Joseph Beuys  zeigt
Andy Warhol mit links  Dr. Gerhard Bott und rechts Franz Dahlem, Kunsthändler.

 


PH.Nr. 17/09

In der Haupthalle wurden Andy Warhol und seine Begleiter (PH.Nr. 17/09) bei der Ankunft fotografiert.

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Artikel - Auswahl zur Ausstellung:

Frankfurter Rundschau (FR) vom 23. Juni 2009:
Als Andy Warhol nach Darmstadt kam: Kein Lächeln, aber Charisma
von Astrid Ludwig

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Artikel - Auswahl zu Andy Warhol:

Wie die Pop-Art-Kunst nach Darmstadt kam:
"Wella Pop" aus "Der Spiegel" 11.03. 1968

Andy Warhols frühes Werk - eine Keimzelle der Popkultur
von Michael Huber

Andy Warhol, Biografie 
Copyright © 1999 - 2008 by rasscass Medien und Content Verlag,
Webdesign - mps by Susanne Porsche - www.whoswho.de

 

 

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Ausstellung vom 27. Mai bis 27. Juni. 2009

Öffnungszeiten

Mittwoch 15-19 Uhr
Samstag 13-17 Uhr

Vernissage am 27. Mai 2009, 19 Uhr

"Ansichts-Sachen" aus aller Welt

Wolf Diedrich Voltmer

Bilder von der Vernissage am 27. 05. 2009

Wie entstehen Bilder - und warum hängen sie in dieser Zusammenstellung - für die der Fotograf Wolf D. Voltmer den Titel "Ansichts-Sachen" aus aller Welt wählte? Eine solche Gewichtung, meint er, ergibt sich erst im Laufe der Jahre. Das Staunen über neue Eindrücke - fremde Landschaften, Städte, Burgen - bestimmt am Anfang oftmals die Motivwahl. Aber schnell sind klassische "Postkarten-Motive" nicht mehr das, was er sucht. Es entwickelt sich eine eigene "Sehweise" mit eigenen Schwerpunkten, bei denen das persönliche Interesse zum Ausdruck gebracht werden kann. Dabei gibt es ein spannendes Nebeneinander der möglichst perfekten Umsetzung eines "definierten Motivs" (mit entsprechender Zeit) und dem spontanen Erfassen einer unwiderbringlichen "Zufalls-Chance", dem "Jetzt oder Nie", wo man plötzlich zum Jäger wird...manchmal von Erfolg belohnt.
Der Fotograf freut sich, wenn der Betrachter dieser Aufnahmen sich nicht fragt, unter welchen Umständen das eine oder andere Motiv entstanden ist... wenngleich sich dazu manche kleine Geschichte erzählen ließe.
Dazu nur ein Stichwort: Wann sind fremde Menschen wichtig geworden - und warum? Jedenfalls ist das eine "lebenslange Lehrzeit".

Wolf D. Voltmer, Jahrgang 1929, hat seit seiner Kindheit Freude am Fotografieren. Aber erst nach seiner beruflichen Tätigkeit wurde daraus für ihn eine Herausforderung, die sich mit seiner Reiselust gut verbinden ließ. Der "Entdeckung des eigenen Kulturkreises" folgten zahlreiche Reisen in andere Weltgegenden, - und es gibt immer noch Wunsch-Ziele, die er kennenlernen möchte.

Voltmer-01

Hurtigruten-01

Voltmer-02

Hurtigruten-02

Heiß-kalte Ansichten von Wüsten und Gletschern
von Petra Neumann-Prystaj aus dem Darmstädter Echo vom 10. Febr. 2009
Copyright liegt beim Darmstädter Echo - Archivmaterial http://www.echo-online.de

 

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Ausstellung vom 24. April bis 23. Mai. 2009

Öffnungszeiten

Samstag, 25. 04. 2009 : 10 - 18 Uhr
Sonntag, 26. 04. 2009 : 10 - 18 Uhr
Danach: Samstag 13-17 Uhr ; Mittwoch 15-19 Uhr
( 29.4.09 - 23.5.09)

Vision - Aussicht aufs Leben

5.Darmstädter Tage der Fotografie
24. bis 26. April 2009

Bereits zum fünften Mal finden vom 24. bis zum 26. April 2009 die Darmstädter Tage der Fotografie statt, die eine internationale Plattform für Experten, Künstler und Interessierte bieten. Das Festival Darmstädter Tage der Fotografie hat sich in den letzten fünf Jahren etabliert und profiliert: Es setzt Themen und zeigt dazu die unterschiedlichsten Sichtweisen und Genres. Außerdem fördert es den interdisziplinären Diskurs durch ein eintägiges Symposium. Dort referieren Künstler, Philosophen, Kunsthistoriker, Medienschaffende und Experten zum Thema.

Alle Informationen auch auf der Website: www.dtdf.de

Aussteller Weißer Turm:

Mona Filz
Pillow Garden

In der Arbeit Pillow Garden - Nine Occult Images berührt Mona Filz Grenzbereiche von Identität und Vision, vermittelt magisches Denken durch das Medium Fotografie.

Die hier vorgestellten düsteren Bilder machen auch Nicht-Eingeweihten einen psychologischen, im Inneren ablaufenden Vorgang sichtbar, in dem sich ein spirituelles Medium aus einem landwirtschaftlichen Kontext dem deformierenden Ansturm jenseitiger Kräfte ausgesetzt sieht.

In achtzehn kleinformatigen Fotografien sehen wir ein introvertiertes Medium offensichtlich bäuerlicher Herkunft, bekleidet mit einer einfachen weißen, mit groben Blumen bestickten Baumwollbluse, mit obskurer Mimik bei der Arbeit. Es befindet sich in Trance, immer wieder verzerrt von grotesken Krämpfen, die durch die erschöpfende Kontaktaufnahme mit Geistern der Vergangenheit verursacht worden sind.

Wie unter einem Schleier zuckender Lider oder mit weit aufgerissener Augen konzentriert sich das Medium auf einen internen Prozess, dessen vergessene Riten und Erscheinungen uns heute vollkommen seltsam vorkommen müssen. Allein der Verweis auf den Namen des Ateliers, offenbar einer seltsamen Kraftquelle, gelegen in einem verborgenen Grenzbereich, gibt noch einen Hinweis auf die mögliche Entstehungszeit der Fotografien, deren ursprünglicher Zweck im Unklaren liegt.

Mag uns die Beschwörung der Mutter Maria im Angesicht von ruralen Fruchtbarkeitswünschen noch nachvollziehbar erscheinen, so bleibt die Intention anderer Motive doch eher im Dunklen, sei es die Manifestation der Aura verstorbener Anemonen, der Tanz toter Schmetterlinge, das Jonglieren mit riesigen Fliegenpilzen. Doch von Geisterhand in die mystische Landschaft geworfene leuchtende Blüten bezeugen Blumenkraft, mit der die nominelle Realität noch heute transzendiert werden kann. Sie verweisen auf die Beseeltheit der Natur und die existenzielle Verbindung des Menschen mit ihr.

Vielleicht wurde die experimentelle Fotografie eingesetzt, um weibliche schamanische Bauerntraditionen für die Nachwelt zu erhalten? Das fotografische Labor wurde so zum Ort zwischen magischem Kabinett und Jahrmarktsbude, in dem die Emanationen längst vergessener Vorfahren Platz nehmen konnte.

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Bildtitel:
“Occult Images” Monika Filz

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Patrick Hamilton
I got you!

Paintball ist eine Trendsportart aus den USA, bei der zwei gegnerische Mannschaften mit Luftdruckwaffen aufeinander schießen. Die Munition besteht aus farbigen Gelatinekugeln. Wer getroffen wird, scheidet aus. Ziel ist es, neben verschiedenen Szenarien, alle Spieler des gegnerischen Teams zu markieren.

Die quasi-kriegerische Handlung und das simulierte Töten von Menschen ist Dreh- und Angelpunkt der Diskussion um dieses Spiel. Eine Person als Zielobjekt sei nicht zu akzeptieren, so die Gegner, da hier gegen das Grundgesetz, die Würde des Menschen, verstoßen werde.
Paintballspieler hingegen verstehen ihr Hobby als „Outdoor- und Adventuresport“ und ziehen zu ihrer Verteidigung Sportarten wie Boxen oder Fechten heran, die gesellschaftlich akzeptiert sind.
Paintball ist seit seinen Anfängen, auch aufgrund gerichtlicher Vorgaben, abstrakter geworden und entfernt sich von der Assoziation des Tötens. Die Teilnehmer wirken mittlerweile wie Spielfiguren. Die Spielfelder sind künstliche Welten im Freizeitpark-Look. Trotz der Abstraktion bildet das Schießen auf Menschen den elementaren Bestandteil des Spieles.

Ungeachtet der Diskussion um diesen Sport gibt es in Deutschland eine etablierte Szene mit inzwischen weit mehr als 50.000 aktiven Paintballspielern, Tendenz stark steigend. Ein Teil der Spieler ist in verschiedene Turnierserien unter anderem der DPL (Deutsche Paintball Liga) und PSL Pro (Paintball series league) organisiert.

ldtitel für Bild:
“I got you” Patrik Hamilton

 

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Ausstellungen 2008:

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Ausstellung vom 3.9.08 bis 4.10.08
Öffnungszeiten: Samstag 13-17 Uhr; Mittwoch 15-19 Uhr
Zusätzlich geöffnet:
25.9.2008, Kelterfest : 14-19 Uhr
26.9.2008, Kelterfest, Lange Nacht der Musen: 14 - 24 Uhr
27.9.2008, Kelterfest : 14-19 Uhr
28.9.2008, Kelterfest, verkaufsoffener Sonntag: 14-19 Uhr

Resultate
vhs - Kurs 511 05 / 2007

Vernissage am 3.9.2008, 19.00 Uhr
Bilder von der Vernissage


Teilnehmer/innen des vhs- Fotokurses stellen ihre Ergebnisse
in der "Fotogalerie Weißer Turm" vor.

"Aus gewöhnlichen Motiven außergewöhnliche Fotos machen"

Die Bilder entstanden unter Anleitung des Fotografen Werner
Kumpf (DGPh) bei einer Fotoexkursion in Hoxhohl / Allertshofen.
Die Teilnehmer hatten dort Gelegenheit in einem Sägewerk,
einem Bauernladen und am Waldrand zu fotografieren.

Mit Blick für das wesentliche und mit dem Schwerpunkt der Bild-
und Farbgestaltung.

Termin des nächsten vhs - Fotokurses: 24.10.2008 bis 26.10.2008

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Ausstellung vom 6.8.08 bis 31.08.08

Liquid Crystals
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Ingo Dierking

Vernissage am 6.8.08, 19:00 Uhr

Bilder von der Vernissage

Dr. Ingo Dierking ist Hochschullehrer für Physik an der University of Manchester in England. Er arbeitet seit fast 20 Jahren auf dem Gebiet der Flüssigkristalle und hat eine Monographie über ihre Texturen verfasst, die bei Wiley-VCH erschienen ist. Der Verlag sponsert auch diese Ausstellung.
Mehr über seine Arbeit im untenstehendem Kurzbericht und dem handout .

Einige der Bilder können zum Preis von 30 € erworben werden (ohne Rahmen und Passepartout). Die Auflage je Bild beträgt 10 Stück.

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Flüssige Kristalle: Science meets Art

Flüssigkristalle sind Materialien, die insbesondere in den letzten Jahren in aller Munde sind. Wer redet nicht über „laptop displays“, Flachbildschirme oder „flat panel TVs“? Also LCDs, liquid crystal displays. Andererseits, wer weiss schon was ein LCD wirklich ist, geschweige denn wie es funktioniert? Flüssigkristalle sind technologisch innovative Materialien, die in einer Vielzahl von Anzeigeelementen eingesetzt werden, von einfachen schwarz-weiss Taschenrechneranzeigen bis hin zu den überaus komplexen Flachbildfernsehern. Andere Anwendungen liegen im Bereich von Sensoren oder der adaptiven Optik. Aber auch in biologischen Prozessen und Strukturen, wie z.B. Zellmembranen, sind Flüssigkristalle von zentraler Bedeutung.

Ein besonderer Aspekt der Flüssigkristalle ist üblicherweise dem experimentell arbeitenden Wissenschaftler vorbehalten: die überaus ansprechende Äesthetik der polarisationsmikroskopischen Texturen. Mikro-Photographien von Flüssigkristallen offenbaren eine Vielfalt von Farbspielen, Variationen von Strukturen, selbstorganisierte Muster- und Defektbildung. Diese Vielfalt resultiert in faszinierenden Texturbildern von hohem ästhetischen Wert.
Kunst und Wissenschaft liegen oft viel näher als man denkt, und Flüssigkristalle machen dies sehr deutlich. Die Stadt Darmstadt bietet sich für eine Ausstellung zu Flüssigkristallen unter dem Motto „Science meets Art“ gewissermassen an. Nicht nur wird entsprechende Forschung in mehreren Instituten der TUD betrieben. Mit der Firma Merck hat der weltweit grösste Produzent von kommerziellen Flüssigkristallen seinen Hauptsitz in Darmstadt. Andererseits kann Darmstadt auf eine lange Tradition in der Kunst zurückblicken. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass einige der gezeigten polarisationsmikroskopischen Mikro-Photographien dem Gedanken des Jugendstils in Form und Farbe durchaus entsprechen.

Ich forsche seit fast 20 Jahren auf dem Gebiet der Flüssigkristalle. Bis heute bin ich von den farblichen und strukturellen Escheinungsmöglichkeiten der Mikro-Photographien begeistert. Ich geniesse es jedes Mal, wenn ich neue Flüssigkristalle im Polarisationsmikroskop betrachten kann, denn nichts ist genau so wie vorher. Da gibt es neue Nuancen, neue Strukturen, manchmal sogar Texturen die Jahre brauchen um verstanden zu werden. Oft kann der geübte Betrachter alleine von den Texturbildern entscheiden um welche der diversen flüssigkristallinen Phasen es sich handelt. Aber manchmal gibt uns die Natur durch ihre eigenen Gesetze der Selbstorganisation auch durchaus spannende Rätsel auf, wie z.B. die überaus komplizierte Struktur der B7 „Bananen-Phase“. Und es ist dann an uns diese Gesetze zu erforschen, zu verstehen, und vielleicht zu möglichem technologischen Nutzen zu bringen.

Auf dem Weg von der chemischen Synthese neuer Flüssigkristalle, bis hin zu neuen und innovativen Anwendungen dieser Materialien, befindet sich der Zeitpunkt an dem Flüssigkristalle mittels Durchlicht- oder Transmissions-Polarisationsmikroskopie untersucht werden, d.h. durch optische Mikroskopie in polarisiertem Licht, oder anders gesagt, zwischen zwei gekreuzten Polarisatioren. Die ausgestellten Bilder stellen alle Texturen im Bereich von ungefähr 600x400 Mikrometer dar. Dazu werden die Flüssigkristalle durch Kapillarkräfte in spezielle Zellen eingebracht, deren Dicke wenige Mikrometer beträgt, also etwa ein Zentel der Dicke eines Haares, und deren Substrate speziell präpariert werden um verschiedene Randbedingungen zu erhalten. Das delikate Zusammenspiel zwischen Randbedingungen, Defektbildung, Zelldicke, Doppelbrechung, Ausrichtung der Probe zwischen gekreuzten Polarisatoren und gegebenenfalls optischer Aktivität für chirale Phasen, führt dann zu den Bildern, die in dieser Ausstellung gezeigt sind.

Soweit zur Äesthetik in der Wissenschaft oder „Science meets Arts“. Flüssigkristalle sind heutzutage bekannt durch ihre Anwendungen, bedingt durch wissenschaftliche Grundlagenforschung in den 70’er und 80’er Jahren. Alles weitere war Entwicklung, R&D wie man so schön sagt. Diese hat uns die Flachbildschirme in unsere Wohnzimmer gebracht. Also, .... „Job done“ für die Flüssigkristalle?
Das glaube ich nicht! Bislang werden nur die einfachsten aller Flüssigkristalle in gängigen Diplays eingesetzt, die nematische Phase. Ferroelektrische Flüssigkristalle schalten aber bis zu 1000 mal schneller, öffnen somit die Möglichkeit neuer Anwendungsgebiete z.B. in der adaptiven Optik. Flüssigkristalle haben in der Zukunft so viel mehr zu bieten, neben den bekannten Display-Anwendungen. Zum Beispiel stellen sie ideale Materialien dar um universelles Wachstumsverhalten zu studieren, inklusive der Ausbildung fraktaler Aggregate, oder Phasenbildung in beschränkten Geometrien. Flüssigkristallkine Phasen weisen topologische Defekte auf, die sehr ähnlich sind zu denen die in kosmologischen Theorien vorhergesagt werden. Diese ziehen sich an und vernichten sich selbst. Mit unseren Untersuchungen zur Dynamik der Defektvernichtung in Flüssigkristallen betreiben wir sozusagen „Kosmologie im Labor“.

All diese wenig bekannten Aspekte der „Flüssigen Kristalle“, oder „Liquid Crystals“ sind in der Austellung gezeigt. Sie sind absichtlich nicht wissenschaftlich motiviert, sondern sollen in erster Linie einmal alleine durch ihre Bilder wirken, ganz nach dem Motto: „Science meets Art“.

Ingo Dierking

 

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Ausstellung vom 2.7.08 bis 2.8.08

Fotoausstellung im Weißen Turm zu
Darmstadts wichtigen Jubiläen 2008

Vernissage am 2.7.2008, 18:00 Uhr
Bilder von der Vernissage

"50 Jahre Jugendhaus "Hütte"
100 Jahre Hochzeitsturm-
150 Jahre Käse-Buchheimer"

Die Fotoausstellung zum Heinerfest im Weißen Turm präsentiert drei außergewöhnliche, ganz unterschiedliche Jubiläen, die unter anderem in diesem Jahr in Darmstadt gefeiert werden.

Untenstehender Artikel ist mit Genehmigung des Heimatverein Darmstädter Heiner e.V. dem Heinerfest-Programmheft entnommen.

 

50 Jahre Jugendhaus "Hütte"

Die legendäre „Hütte“, in der Kiesstr.16 – zwischen Grohe und Bessungen gelegen, feiert in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltungen ihren 50. Geburtstag.

Durch die Mitarbeit vieler Ehemaliger wurden Fotos, Texte, Ausweise und Plakatentwürfe zusammengetragen. So entstand nicht nur eine interessante Dokumentation, es wurden auch Kontakte zu Zeitzeugen geknüpft, die den Start der beliebten „Hütte“ und ihre Geschichte bis heute miterlebt und mit begleitet haben. Zu einem großen Treffen kommen sie aus ganz Deutschland angereist und schwelgen in süßen Erinnerungen: „50 Jahre Jugendhaus ‚Huette’, wie sie ursprünglich geschrieben wurde, eine ganz schön lange Zeit. Wie viele Menschen sind durch diese Räume gegangen, wie viele Tränen wurden vergossen, wie viel Gelächter schallte von den Wänden, wie viele Küsse wurden heimlich verteilt.

Seit 1958 bietet die Hütte jungen Menschen einen Ort zum Bleiben, zum Wohlfühlen, zum Dazugehören. Und jede Generation hatte und hat so ihre Eigenheiten und Gewohnheiten. Sei es der Filmclub schon seit den frühen Jahren des Hauses, der Twist während der 60er oder der Käse-Salami-Toast, der in der Hütte verkauft, über mehrere Jahrzehnte, von den frühen 70er bis in die 90er seine Anhänger fand.

Heutzutage wird der Einzug modernster Medien im Jugendhaus gefeiert. Es gibt auch Dinge die man in allen Generationen findet. Das ist zum Beispiel Musik und immer wieder erwähnt die Liebe“, so Mitarbeiterin Eltje Reiners

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Foto: Archiv "Hütte"
Die Mitarbeiter der Hütte laden herzlich ein: „Wer die ‚Hütte’ noch nicht kennt, sollte sich die Chance, sie in diesem Jubiläumsjahr kennen zu lernen nicht entgehen lassen. Wir freuen uns über Interessierte, egal welchen Alters.“

 

100 Jahre Hochzeitsturm

Er ist das Wahrzeichen der Stadt Darmstadt, und jeden offiziellen städtischen Briefbogen ziert das Motiv des Hochzeitsturmes. Der 48,5 Meter hohe Turm auf Darmstadts Mathildenhöhe war ein Hochzeitsgeschenk der Bürger der Stadt an Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt (1868 – 1937) und an seine zweite Frau Gräfin von Solms-Hohensolms-Lich. Vor 100 Jahren fertig gestellt, wurde er zusammen mit dem angrenzenden Ausstellungsgebäude von Joseph Maria Olbrich entworfen. Darmstadt feiert seine Stadtkrone in diesem Jahr mit verschiedenen Jubiläumsfeierlichkeiten rund um den „Fünffingerturm“, wie ihn die Darmstädter nennen, da seine Turmbekrönung an eine stilisierte Hand erinnert.

Wie eine monumentale Plastik mutet er an, gemauert aus rauen Backsteinen, gegliedert durch exzentrische Fensterbänder und geschmückt mit dem grün schimmernden Kupferblech der Turmkrone. Doch die eigenwillige Gestalt des zweifellos einmaligen Turms ist nicht seine einzige Besonderheit, er ist auch einer der höchsten und schönsten Standesämter, die es gibt. Die Ausstellung im Weißen Turm zeigt fotografische Impressionen des von allen Darmstädtern geliebten Fünffingerturms.

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Foto: Uli Emig
Es ist das Wahrzeichen der Stadt Darmstadt, und jeden offiziellen städtischen Briefbogen ziert das Motiv des Hochzeitsturmes.

 

150 Jahre Käse-Buchheimer

Geschäfte mit einer langen Tradition sind in Darmstadt selten geworden. Umso mehr freut sich jeder alteingesessene Darmstädter Käseliebhaber, dass das Käsespezialitstengeschäft Buchheimer in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert. Johann Buchheimer OHG, Lebensmittelhandlung, Schustergasse 3, Darmstadt „Ehemaliger Großherzoglicher Großlieferant“ – so lautete einst der offizielle Titel des beliebten Käse-Buchheimer auf den die Besitzer heute noch nach 150 Jahren
stolz sind.

Der Gründer, Johannes Buchheimer, der aus dem odenwäldischen Heubach stammte, eröffnete 1858 zunächst in der Holzstraße einen Lebensmittel- und Feinkostladen. Sein Sohn Franz Buchheimer f¸hrte dann die Geschäfte erfolgreich weiter und lenkte durch den Direktimport von holländischen Butter- und Käsesorten die Aufmerksamkeit des großherzoglichen Hofes auf sich.

1944 wurde das Geschäft bei dem Bombenangriff auf Darmstadt zerstört. Aber bereits wenige Zeit später versorgten Susanne Buchheimer und ihre Tochter Emmy Jakob die Darmstädter wieder mit Lebensmitteln, im Laufe der Zeit rückte der Käse wieder in den Mittelpunkt des Sortiments. Bis 1955 betrieb Karl Jakob seinen Käsehandel noch in einem provisorischen Laden, dann zog er in die Schustergasse 3 um. Sein Sohn Günter Jakob, der 2003 verstarb, erweiterte und spezialisierte das Angebot. Rund 200 Käsesorten aus aller Herren Länder kann man in Darmstadts ältestem Käseladen probieren.

Foto: Theo Jansen
Das gutgelaunte Käse- Buchheimer-Team von links nach rechts:
Klaus Ryszyrz, Seniorchefin Gerda Jakob, Petra Ryszyrz (geborene Jakob), Mitarbeiterin Christiane Setz und Jasmin Ryczyrz

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Heinerfest 3.7.08 - 7.7.08

Zum Heinerfest vom 3.7.08 bis 7.7.08
ist der Weiße Turm täglich geöffnet von 16:00 - 20:00 Uhr
Während der Öffnungszeiten Zugang zu den Glocken und zur Uhr

Fotoausstellung zu Darmstadts wichtigen Jubiläen 2008

50 Jahre Jugendhaus "Hütte"
100 Jahre Hochzeitsturm
150 Jahre Käse-Buchheimer


Vernissage am 2.7.2008, 18:00 Uhr, Ausstellungsdauer: 2.7.08 bis 2.8.08

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Zum Heinerfest, Samstag, 5.7.08, 15:00 Uhr: Weißer Turm:

Auf Datterichs Spuren in der ehemaligen Altstadt


Führung: Peter Schüttler
Veranstalter: Freundeskreis Weißer Turm

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Zum Heinerfest, Sonntag, 6.7.08, 15:00 Uhr , Weißer Turm:

"Spuzze und Bosse", eine Lesung in Heinerdeutsch

Werner Kumpf und Peter Schüttler lesen aus den Werken von
Wilhelm Kaminski, Johannes Funke, Georg Fuchs, Karl Esselborn, Karl Schaffnit u.a.

Veranstalter: Freundeskreis Weißer Turm
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Zum Heinerfest , Montag, 7.7.08, 22:00 Uhr

Exklusives Heinerfest-Feuerwerkgucken vom Weißen Turm

Begrenzt für 12 Personen, Spende: 5 Euro
Veranstalter: Freundeskreis Weißer Turm

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Ausstellung: 28.05.08-28.06.08

Emotionen in Farbe

Rosel Grassmann
www.wildernessbodypainting.de

Vernissage 28.05.08, 19 Uhr
Bilder von der Vernissage

Öffnungszeiten:
Samstag 13:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch 15:00 - 19:00 Uhr
Am Freitag den 06. 06. 2008 "Darmstadt unter Strom
(Midnight-Shopping)" ist von 20:00 - 24:00 Uhr geöffnet.
Die Künstlerin Rosel Grassmann wird an diesem Abend anwesend sein.

Bilderverlosung:
Die Künstlerin verlost eines ihrer Bilder (Kallitypie). Das Los kann für 3 € während der Öffnungszeiten bis zum 28.06.08 erworben werden. Der Erlös geht an den Förderkreis Weißer Turm e.V. Bilder von der Verlosung

Kurzbeschreibung:
Die seit Jahren in Grießheim wirkende Künstlerin
präsentiert in dieser Ausstellung Wilderness BodyPainting aus den Jahren 1992-2008.
Einen Schwerpunkt bilden Fotografien in historischen Printverfahren aus dem 19. Jahrhundert. Diese Arbeiten werden zum ersten Mal in der Öffendlichkeit ausgestellt.


Rosel Grassmann

 

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Ausstellung: 16.04.08-24.05.08

"Trilogie"

Bilder von der Vernissage
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Christa Zencke: "Flora"


Silke Kemmer: "Porträts"



Volker Frenzel: "Untergrund"

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